HYBRID STUDIES | Roma e Toska
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HYBRID STUDIES

08. Juni 2019 | Birgit Tyszkiewicz | What’s new |  7
Li_Edelkoort_Inside_Fashion_Asset_Master

Die einen sind schon durch mit dem Abi, die anderen kurz davor, meine beiden Töchter Roma (24) und Toska (21) haben es schon lange hinter sich und trotzdem bleibt die Erinnerung an Quälerei, wenig Spaß und die Unsicherheit: Was kommt danach?! Heute morgen stolperte ich über einen Artikel von der Trendforscherin Li Edelkoort, Direktorin für interdisziplinäre Studien an der Parsons School of Design in New York. „You cannot teach today’s youth in terms of one discipline“, schrieb sie und das entspricht genau meinem Denken.

Friday for Future

Unsere Welt ist komplex und bedroht, wie kann ich da als junger Mensch einfach so vor mich hin studieren, die Wege der Eltern ähnlich beschreiten? Geht doch nicht! Wenn wir als die Älteren schon keine Antworten finden oder gar nicht suchen, müssen wir wenigstens den Jüngeren das Recht dazu einräumen und das funktioniert, ganz nach Edelkoort, nur mit „layers of knowledge“, vielen Schichten von Wissen und gesammelten Erfahrungen.

Edelkoort Antifashion

Philosophie ist für mich eines der wichtigen Studiengänge, Reisen und die Begegnung mit Kulturen eine andere Möglichkeit, Lebens-Eindrücke zu sammeln. Das Wort „Karriere“ muss die Generation Y, die Millennials und Post-Millennials, neu für sich definieren – hoffentlich abseits von materiellen Zielen, Shopping-Wahn und Influencer-Dominanz. Eine enorme Herausforderung! „Grenzenlos denken“ ist das Stichwort! Zu den Anfängen in der Entwicklung zurück gehen und neben der fachspezifischen Arbeit eine andere ganz eigene Person entwickeln …

Grenzenlos denken

2 Kommentare

  1. Guten Morgen und ein sonniges Bonjour aus Genf-Carouge!
    Wieder ein besonders toller Artikel,
    weil eigen, persönlich, „vielsichtig“ aktuell!

    Ein großes „JA“.

    Aber auch ein kleines – vielleicht – „nein“.

    Ich komme nicht umhin „Grenzenlos Denken“, allein schon der Synonyme für „grenzenlos“, still zu hinterfragen.
    In mein Herz schleicht sich eine leise Ambivalenz.
    Ist „grenzenlos“ = „unbegrenzt“, dieses Stichwort, nicht auch zu großem Anteil „Schlagwort“?
    Schlagwort jener „Global Player“, die für vieles Entzweiende verantwortlich sind?
    „Grenzenlos“ vielleicht bloß ein Wort – vielleicht aber auch doch im tiefsten Kern jene, vielmals die Natur um ihre Existenz beraubende, Maßlosigkeit zumindest tangierend?

    Wie wirken Worte, die in großen Fragen des Seins ihres guten Sinns, ihres wohlwollenden Ansinnens
    sinnverfremdet wurden?
    Wirkt die Verfremdung mit? …
    … !

    Deine Zeilen von heute, liebe Birgit, nehme ich wohl mit in dieses Pfingstfest.
    Gut so!
    Zu einem Fest von so universeller Bedeutung braucht man schließlich etwas zu Bedenken.

    Danke vielmals und auf ganz bald wieder!
    Herzlich Lydia

  2. Liebe Lydia, sehr schön Deine Gedanken und sehr wichtig, im Großen das Kleine finden und umgekehrt. Grenzenlos auch als Verantwortung … Nun, wir können es ja alle weiter in uns bewegen. Darauf kommt es an.

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